7/47 live casino:Großbritannien: BET iGaming Expo wird online veranstaltet

Spielautomaten

Die Planungen für das Jahr 2020 kommen in diesen Tagen mächtig ins Wanken. Das gilt für zahlreiche Veranstaltungen und Highlights, die unter anderem auch in der Glücksspielbranche geplant waren. In diesem Jahr sollte eigentlich die BET iGaming Expo in London stattfinden. Diese Fachmesse musste nun allerdings aufgrund der andauernden Corona-Krise abgesagt werden. Die gute Nachricht: Aussteller und Interessenten müssen nicht auf das Unterhaltungsprogramm verzichte. Die Ausrichter haben sich stattdessen überlegt, die Messe kurzerhand ins Internet zu verlagern.

Verlagerung der iGaming Expo lag in der Luft

Inhaltsverzeichnis:

Verlagerung der iGaming Expo lag in der LuftCorona im Mittelpunkt: Kostenlos online beim Event dabei seinUKGC mit saftiger Strafe: Britischer Glücksspielmarkt steht nicht komplett stillBehörden mit gründlicher Kontrolle der Anbieter

Jetzt ist es also amtlich. Die BET iGaming Expo in London wird in diesem Jahr nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Das hatte sich bereits angedeutet. Vor rund zwei Wochen erklärten die Betreiber und Organisatoren, dass man die Glücksspielmesse vermutlich nicht wie gewohnt ausrichten könne. Stattdessen würde man mit dem Gedanken spielen, die Messe virtuell zu veranstalten. Der Grund hierfür liegt in der Corona-Krise, die größere Menschenansammlungen zur Zeit undenkbar macht. Erwartet worden wären bei der Expo in London mehrere tausend Besucher. Um dennoch eine sichere und informative Veranstaltung ins Leben rufen zu können, weichen die Organisatoren jetzt auf den digitalen Weg aus. Auf der Webseite der Expo heißt es hierzu: „Zum Glück leben wir in einer schnelllebigen Welt der digitalen Technologien und haben alle Rechte, die Optionen zu nutzen, die uns die Digitalisierung bietet. Aus diesem Grund hat das BET2020-Team beschlossen, die erste Veranstaltung in einem Online-Format auszurichten.“

Qualitative Einschränkungen müssen Interessenten aber offenbar nicht befürchtet werden. Die Besucher sollen sich über einen Video-Stream einklinken können und so an der virtuellen Messe teilnehmen, die eigentlich vom 7. bis zum 9. April in London hätte stattfinden sollen. Erwartet werden trotz virtueller Darstellung mehr als 2.500 Besucher und 20 Redner. Letztere stammen nicht nur aus der Glücksspielbranche, sondern zum Teil auch von den Regulierungsbehörden.

Corona im Mittelpunkt: Kostenlos online beim Event dabei sein

Statt über mehrere Tage, wird die digitale Expo lediglich an einem Tag durchgeführt. Dennoch bietet die virtuelle Messe aber für alle „Besucher“ und Branchenvertreter die Chance, sich in Live-Chats auszutauschen, das eigene Netzwerk zu vergrößern oder digital den Vorträgen der Experten zu lauschen. Wer möchte, kann sich kostenlos für das Event registrieren. Thematisch wird sich die Expo in diesem Jahr voll und ganz der aktuellen Corona-Krise widmen. Nicht umsonst wird eine Online-Konferenz mit dem Namen „Betting in Face of COVID-19“ eröffnet. In dieser Konferenz sollen sich Experten über die aktuelle Lage auf dem Glücksspielmarkt legen. Vor allem die Sportwetten und Sportwetten Anbieter stehen unter Druck. Ein Fokus wird daher auch darauf liegen, welche Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation beitragen können.

Insbesondere die Buchmacher haben massiv mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu kämpfen. Weltweit werden Sportveranstaltungen abgesetzt oder ausgesetzt. Demnach können keine regulären Wettprodukte angeboten werden. Den Wettanbietern drohen in diesem Jahr Verluste in Milliardenhöhe. Als Alternativen dürften daher zum Beispiel auch die virtuellen Sportwetten oder Wetten auf eSports bei der Expo in den Vordergrund gerückt werden. Diese haben sich in den letzten Wochen als krisensicherer gegenüber den herkömmlichen Sportarten herausgestellt.

UKGC mit saftiger Strafe: Britischer Glücksspielmarkt steht nicht komplett still

Dass die Glücksspielmesse in Großbritannien in diesem Jahr nicht stattfindet, bedeutet aber nicht, dass die Branche im Vereinigten Königreich aktuell komplett still steht. Im Gegenteil. Die emsigen Beamten der britischen Glücksspielbehörde (UKGC) sind weiterhin aktiv. Und das verheißt für viele Unternehmen nichts Gutes. Einen Beleg dafür gab es jüngst. Aufgrund von Verstößen gegen das Geldwäschegesetz und den verantwortungsvollen Umgang mit den Kunden wurde UK-Ableger des Glücksspielriesen Caesars Entertainment jetzt zu einer Strafe von rund 14,7 Millionen Euro verdonnert. Die britische Behörde teilte mit, dass „schwerwiegende systematische Mängel“ in den Analysen des Unternehmens zu finden waren. In Großbritannien ist Caesars Entertainment UK keinesfalls eine Nebenerscheinung auf dem Markt. Der Konzern, dessen Wurzeln in Las Vegas liegen, betreibt immerhin elf Casinos im Vereinigten Königreich.

Konkret wird dem Unternehmen vorgeworfen, Problemspieler nicht ordnungsgemäß vom Spiel abgehalten zu haben. So hätte ein selbstständiges Kindermädchen offenbar weiterspielen dürfen, nachdem diese bereits 18.000 Pfund verspielt hatte und gegenüber dem Anbieter angab, sich schon einmal Gel zum Spielen geliehen zu haben. In einem anderen Fall hätte ein pensionierter Briefträger in nur 44 Tagen 15.000 Pfund bei Spielautomaten, Roulette und Co, verloren. Caesars Entertainment hat laut Angaben der Behörden in diesem Fall aber noch nicht einmal Kontakt zum Spieler aufgenommen.

Behörden mit gründlicher Kontrolle der Anbieter

Und das soll offenbar noch nicht alles gewesen sein. Ein Kunde hat sich offenbar selbst vom Spielbetrieb ausgeschlossen, konnte aber dennoch weiter in den Casinos des Anbieters spielen. In nur 13 Monaten soll der Spieler rund 240.000 Pfund verloren haben. Hinzu kommen laut den britischen Behörden Verstöße gegen die Geldwäscherichtlinien. Einem Kunde sei es gestattet gewesen, ohne Nachweise rund 3,5 Millionen Pfund mit an die Spieltische zu nehmen. Innerhalb von nur drei Monaten soll der Kunde rund 1,6 Millionen Pfund verspielt haben. Aktuell gehen die Behörden zudem intensiv gegen mögliche Verstöße gegen die Werberichtlinien vor. Zumindest die UKGC lässt sich also von der Gesundheitskrise nicht sonderlich beeindrucken.

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