7/47 live casino:Glücksspiel in Deutschland: Spielcasinos öffnen wieder

Es ist die Nachricht, auf welche die Branche seit fast zwei Monaten wartet: Die Spielhallen in den Bundesländern dürfen wieder ihre Türen öffnen. Die Politik hat den Weg freigemacht für umfangreiche Lockerungen in den Corona-Maßnahmen. Und dieses Mal sind auch die Spielhallen dabei, nachdem man im ersten Lockerungs-Ansatz noch „übersehen“ wurde. Allerdings: Jedes Bundesland kann selbst bestimmen, ob die Wiedereröffnung tatsächlich umgesetzt wird. Zahlreiche Länder haben das bereits getan und so darf zum Beispiel in Bayern, Schleswig-Holstein oder Baden-Württemberg zeitnah wieder gespielt werden – wenn auch unter strengen Auflagen.

Ab Montag geht es in einigen Bundesländern wieder los

Inhaltsverzeichnis:

Ab Montag geht es in einigen Bundesländern wieder losStrenge Hygienevorschriften beachtenHessen und Schleswig-Holstein ziehen nach

Gute Nachrichten für alle diejenigen, die in den letzten Wochen ihre Spielautomaten und Casinospiele vermisst haben. Nachdem in Deutschland Mitte März ein Shutdown der stationären Glücksspielbranche angeordnet wurde, wurde dieser mittlerweile wieder gelockert. Die Politik hat den Bundesländern die „Macht“ übergeben, um selbst über die weiteren Maßnahmen zu entscheiden. Das sorgt dafür, dass Spieler in zahlreichen Bundesländern demnächst wieder die Spielhallen und Spielbanken ansteuern können. Schon ab Montag (11. Mai 2020) geht es in den konzessionierten Spielhallen in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen weiter. Allerdings müssen die Betriebe strenge Auflagen beachten. Georg Stecker, der Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft, erklärt: „Die Wiedereröffnung ist nicht nur eine sehr positive Nachricht für die Automatenbranche, sondern für das gesamte legale Spielangebot in Deutschland. Jetzt müssen die anderen Länder folgen.“ Gleichzeitig mahnt Stecker, sich der aktuellen Verantwortung bewusst zu sein: „Die Wiedereröffnung ist auch mit einer großen Verantwortung verbunden. Die gesetzlichen Auflagen und Maßnahmen zum Infektionsschutz in den staatlich konzessionierten Spielhallen sind unbedingt konsequent umzusetzen.“

Die Spielhallenbetreiber seien dazu aufgefordert, alles dafür zu tun, um eine erneute Infektionswelle zu vermeiden. Bereits in den kommenden Tagen erwartet der Experten Planungen anderer Bundesländer für die Wiedereröffnungen. Auch dort würden die Unternehmer so schnell wie möglich Planungssicherheit benötigen, erklärt Stecker. Zudem sei es wichtig, dass alle Verbraucher auf ein legales Spielangebot zurückgreifen könnten, um die Abwanderung in den Schwarzmarkt zu verhindern.

Strenge Hygienevorschriften beachten

Neben den staatlich konzessionierten Spielhallen dürfen in den einzelnen Bundesländern auch die Spielbanken wieder eröffnen. Zumindest zum Teil. In Bayern dürfen ab Montag auch wieder Automatenspiele in den Spielbanken angeboten werden. Dabei muss allerdings ein strenges Hygienekonzept beachtet werden, welches so ähnlich auch für andere Bundesländer und Betriebe gilt. Bestandteil des Konzepts ist zum Beispiel die Maskenpflicht für alle Gäste und Mitarbeiter. Zudem müssen die Spielautomaten einen Abstand von 1,50 Metern zwischen einander aufweisen und regelmäßig desinfiziert werden. Alle nicht direkt an den angeschalteten Automaten installierten Sitzmöglichkeiten sollen entfernt werden. Für Wechselvorgänge und Abbuchungen steht den Spielern ein Auszahlungsterminal zur Verfügung, sämtliche Casino-Cards werden nach ihrer Rückgabe ebenfalls desinfiziert.

Zusätzlich dazu stellen die Spielbanken in Bayern künftig Desinfektionsspender auf, mit denen die Handhygiene für Gäste und Mitarbeiter gewährleistet werden soll. Reinigungsintervalle für alle Kontaktflächen, Arbeitsmittel oder Räumlichkeiten werden von den Spielbanken vorgegeben und sind strikt einzuhalten. Zusätzlich dazu kooperieren die Betriebe insgesamt eng mit den örtlichen Gesundheitsämtern. Diese müssten im Falle einer Infektion auch informiert werden. Ein Vorteil: Die Registrierungspflicht. Durch diese lässt sich immer genau nachvollziehen, wann welcher Gast die Spielbank betreten oder verlassen hat. Eine Rückverfolgung von Infektionsketten könnte auf diesem Wege also möglich sein.

Hessen und Schleswig-Holstein ziehen nach

Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sind nicht die einzigen Bundesländer, in denen schon in den kommenden Tagen wieder Einsätze platziert werden können. Auch das Bundesland Hessen hat in den vergangenen Tagen umfangreiche Lockerungen in den Corona-Maßnahmen beschlossen. Ab dem 15. Mai dürfen hier alle gastronomischen Betriebe und auch Spielhallen wieder öffnen. Darüber informierte der Fachverband der Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. jüngst seine Mitglieder. In der Mitteilung heißt es: „Dies ist endlich ein positives Signal nach dem Shut down und wir hoffen, dass bald alle Bundesländer den Betrieb, wenn auch eingeschränkt, wieder ermöglichen. Wir sind hierzu im stetigen Austausch mit der Politik und den Entscheidungsträgern und vertreten die Interessen der Gastronomie-Aufstellunternehmer. Bitte tragen Sie Sorge dafür, dass alle Hygienemaßnahmen sorgfältig umgesetzt werden und unterstützen Sie die Gastwirte vor Ort.“

Ähnlich wie in Spielhallen und Spielbanken, müssen auch die Gastronomiebetriebe strenge Vorgaben einhalten. Darunter zum Beispiel die Angabe von Adressen und Telefonnummern im Falle einer Bewirtung in geschlossenen Räumen. Auf diesem Wege sollen mögliche Infektionsketten nachvollzogen werden können. Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung auf den Tischen, wie zum Beispiel Pfeffermühlen, Salzstreuer oder Zuckerspender, dürfen nicht ausgestellt werden. Pro fünf Quadratmeter Grundfläche darf im Publikumsverkehr zudem maximal eine Person eingelassen werden. In Schleswig-Holstein dürfen die Spielhallen drei Tage später, also ab dem 18. Mai, wieder ihre Türen für Besucher öffnen. Das teilte der CDU-Fraktionschef Tobias Koch Ende der Woche im Landtag in Schleswig-Holstein mit. Spielhallen müssen die Anzahl der Besucher auch hier deutlich reduzieren und einen Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Personen gewährleisten. Jeder Betreiber muss zudem ein eigenes Hygienekonzept vorlegen. Obwohl die Beschränkungen damit nicht ganz verschwunden sind, dürfte viele Spieler freuen, endlich wieder Roulette, Black Jack oder Automaten spielen zu können.

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